Gruppenausstellung, Berlin/Deutschland:
Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist, Abteilung für alles andere / Berlin

“Die Formulierung unterschiedlicher Projekte zählt zu den Hauptbeschäftigungen des heutigen Menschen. Was auch immer man heutzutage im wirtschaftlichen, politischen oder kulturellen Bereich unternehmen will, man muß zunächst einmal ein entsprechendes Projekt formulieren, um dann bei einer oder mehreren zuständigen Behörden einen Antrag auf Bewilligung oder Finanzierung dieses Projekts zu stellen.”

Beginn des Projekts. Idee – Einreichung – Planung – Ausführung – Veröffentlichung – Kommunikation – Dokumentation – Evaluierung – Archiv. Projektverläufe können sich strategisch, linear und dementsprechend reibungslos gestalten, tun dies aber nicht immer. Neben der Aufgabe von KulturinitiatorInnen und KunstproduzentInnen, ein Konzept aus einem in alle Richtungen hin offenen Potenzial der Ideen zu entwickeln und das Selbst dabei zu verwirklichen, besteht die Notwendigkeit, das so generierte Projekt innerhalb der Grenzen einer alltäglichen Realität zu führen. Dabei werden sie unweigerlich mit den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Implikationen konfrontiert, die an die Realisierung des Projekts – vom buchstäblichen Nichts zum sprichwörtlichen Etwas – geknüpft sind.

“So entwickelt sich die Projektformulierung zu einer eigenständigen Kunstform, deren Bedeutung für unsere Gesellschaft immer noch viel zu wenig reflektiert wird. Unabhängig davon, ob ein Projekt realisiert wird oder nicht, entwirft jedes Projekt nämlich eine eigentümliche Vision der Zukunft, die als solche faszinierend und lehrreich ist.”

Im selben Augenblick, in dem die Idee eines Projekts geboren wurde, haben die ProduzentInnen unweigerlich dessen Ende vor Augen. Die Zeitdauer, die für die Entwicklung benötigt wird, unterliegt dabei Begrenzungen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Projekts liegen: Aus der Sicht der Produzierenden wollen Projekte abgeschlossen werden, um mit dem Prädikat “erfolgreich” beendet, dokumentiert und schließlich archiviert zu werden. Aus der Sicht ihrer institutionellen TrägerInnen müssen sie – der Evaluierung und der Rechtfertigung gegenüber vorgesetzten Institutionen halber – abgeschlossen werden: Stets mit den Formulierungen für das nächste Projekt im Anschlag und immer bereit, sich in die endlos kreisende Bewegung kultureller Produktionen einzuschreiben und beim allerorts herrschenden Projekt-Loop mitzumachen.

“Wer unter diesen alltäglichen Bedingungen nicht bereit ist, mit seinen Mitmenschen jederzeit zu kommunizieren, gilt bekanntlich als schwierig, asozial und unfreundlich – und wird gesellschaftlich verurteilt. Die Situation ändert sich aber vollständig, wenn jemand ein gesellschaftlich sanktioniertes individuelles Projekt als Grund seiner Einsamkeit, seines Verzichts auf jeder Art Kommunikation vorweisen kann.”

Die Ausstellung “Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist” selbst entspringt einem zirkulären Projektabschluss, dem ein potenzieller Neuanfang innewohnt. Nach sechs Jahren kollaborativer (editorischer, kuratorischer und künstlerischer) Praxis und nach dem kontinuierlichen – wenn auch nicht immer linearen – Prozess des Konzipierens, Planens, Kommunizierens und Zusammenfassens der Teilprojekte innerhalb einer gemeinsamen Idee, greift die Ausstellung auf das Archiv des Kollektivs CONT3XT.NET zurück. Gezeigt wird eine Auswahl an Kunstwerken, die zum erfolgreichen Verlauf des kollektiven Projekts beigetragen haben, indem sich die KünstlerInnen – während der unterschiedlichen Produktionsphasen – in das Gefüge des Kollektivs integriert und das jeweilige Ausstellungsthema auf einer übergeordneten Ebene mit den Mitteln der Kunst reflektiert haben.

“Wer ein Projekt zu erfüllen hat, steht bekanntlich unter Zeitdruck – und hat keine Zeit für alles übrige. Ein Buch zu schreiben, eine Ausstellung vorzubereiten oder eine wissenschaftliche Entdeckung anzustreben sind bekanntlich die Beschäftigungen, die es einem erlauben, die Gesellschaft zu meiden, zu diskommunizieren, sich sogar zu exkommunizieren – und trotzdem nicht als schlechter Mensch zu gelten.”

Zur Diskussion stehen sowohl inhaltliche als auch formale und materielle Rahmenbedingungen projektbasierter Produktionen innerhalb eines zeitgenössischen künstlerischen Umfelds. Welche sind die grundlegenden Voraussetzungen für die Entwicklung eines Projekts? Welche Restriktionen schreibt der Kontext “Kunst” zwangsläufig vor? Das zeitliche und örtliche Moment der Kunstproduktion zählen ebenso dazu wie die unterschiedlichen Beziehungen zwischen produzierendem und rezipierendem Subjekten als bestimmende Faktoren im Projektverlauf oder die Modalitäten der Projektkommunikation im Spannungsfeld zwischen Scheitern und Reüssieren, in das jegliche künstlerische Produktion eingebettet ist. Es geht also um den Prozess, der zu einem Projekt führt und der in der Ausstellung “Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist” – als das eigentliche Projekt – Thema ist.

“Derjenige, der ein Ziel der Erkenntnis oder ein künstlerisches Schaffen verfolgt, darf für seine Umwelt für unbestimmt lange Zeit keine Zeit haben – von ihm wird allerdings immer noch erwartet, daß er zumindest im Augenblick seines Todes ein fertiges Produkt – ein Werk – vorweist, das sein Leben in Einsamkeit nachträglich gesellschaftlich rechtfertigt.”

Jörg Piringer, Unicode

Die grundlegende Voraussetzungen für jeden Projektentwurf, das Destillieren einer Idee aus ihrem nach alle Richtungen hin offenen Potenzial sowie das Formulieren sprachlicher Konzepte in einer digital vernetzten Welt, hinterfragt Jörg Piringer in seinem Video “Unicode” (2012). Mit schwarzer Standardtypografie auf weißem Hintergrund zeigt der Künstler alle am Computer darstellbaren Unicode-Symbole in einer scheinbar unendlich flottierenden Bildfolge. Als internationaler Standard, mit dem Ziel, jedem sinntragenden Zeichen aller bekannten Schriftkulturen einen digitalen Code zuzuordnen und damit Inkompatibilitäten entgegenzuwirken, ist “Unicode” als politisches Projekt zu verstehen, dessen normierende Funktion von Jörg Piringer zur Diskussion gestellt wird. Der unendliche Raum der Möglichkeiten scheint letztlich schneller als erwartet an seine Grenzen zu stoßen.

“Und jedes Projekt ist, wie gesagt, vor allem eine Ankündigung und Herstellung von Einsamkeit, von Selbstisolation. Die Moderne ist somit ambivalent – auf der einen Seite erzeugt sie einen Zwang zur totalen Kommunikation, zur totalen Zeitgenossenschaft, doch auf der anderen Seite produziert sie ständig neue Projekte, die immer erneut zur Wiedergewinnung radikaler Einsamkeit führen.”

worte.at, Eva Beierheimer und Miriam Laussegger

Die dem Kunstfeld immanenten Einschränkungen sprachlicher und konzeptueller Natur, denen die Entwicklung künstlerischer Projekte unterworfen sind, werden in Miriam Lausseggers und Eva Beierheimers Textgenerator “worte.at” (seit 2006) thematisiert. Basierend auf einer Sammlung rund 3.500 spezifischer Fachwörter aus Kunstmagazinen, Katalogen, Vorträgen und Vorlesungen, die sich sowohl frei zugänglich im Internet als auch als Installation im Ausstellungsraum präsentiert, verweisen die Künstlerinnen auf die Tatsache, dass KunstproduzentInnen gezwungen sind, sich der Sprache des gerade gängigen Diskurses anzupassen. Indem sie sich dem theoretischem Vokabular unterordnen und dem jeweiligen Kontext anpassen, wirken sie – von vornherein – dem Scheitern eines Projektes entgegen.

“Das Projekt versetzt seinen Träger somit in eine parallele, heterogene Zeit. Und diese andere Zeit wird von der Zeit der Gesellschaft abgekoppelt – sie wird desynchronisiert. Das Leben der Gesellschaft geht weiter – der übliche Lauf der Dinge bleibt unberührt. Doch irgendwo abseits dieses allgemeinen Zeitlaufs beginnt jemand unbemerkt, an einem Projekt zu arbeiten.”

arbeiten für ohne titel, Miriam Bajtala

Mit den Worten “ohne Titel” beschreiben KünstlerInnen ihre Arbeiten, wenn sie diese nicht durch sprachliche Zeichen in die Enge der Interpretation führen und den Blick der BetrachterInnen verstärkt auf die Formgebung lenken wollen. In “arbeiten für ohne titel” (2008/2009) kehrt Miriam Bajtala diesen Prozess um: Fiktive Serien dienen der Künstlerin dazu, Kunstwerke ausschließlich in Form von Titeln wie etwa “die sehnsucht war ein längenmaß” oder “am boden liegend, sieht sie den himmel nicht” zu entwerfen. Durch das Oszillieren zwischen dem Kunstobjekt und seiner sprachlichen Repräsentationsform werden BetrachterInnen mit einem erwartungsvollen Angebot konfrontiert, das jedoch ohne seine visuelle Erfüllung, ohne Projektrealisierung und somit in der Konzeptionsphase seines Projektverlaufs verharrt.

“Durch das Projekt emigriert man also aus der Gegenwart in eine virtuelle Zukunft – und schafft damit einen temporalen Bruch zwischen sich selbst und den anderen, denn die anderen sind noch nicht in der Zukunft, sie warten noch darauf, daß die Zukunft eintritt. Der Autor des Projekts weiß aber jetzt schon, wie die Zukunft aussehen wird, denn sein Projekt ist nichts anderes als die Beschreibung dieser Zukunft.”

Arnold Reinthaler, the broken minute

In Arnold Reinthalers Video “the broken minute” (seit 2009) wird der temporär definierte Arbeitsprozess, der zu einem Projekt führt, zum eigentlichen künstlerischen Projekt, in den das produzierende Subjekt und das produzierte Objekt gleichermaßen mit eingebunden sind. Das Video ist das Exzerpt eines noch nicht abgeschlossenen Projekts, das aus 144 Fünf-Minuten-Büchern und einem Video besteht. Am Bildschirm ist das Ziffernblatt einer Uhr zu sehen, das über den Zeitraum von 12 Stunden insgesamt 43.200 mal fotografiert, ausgedruckt, vom Künstler durchgeblättert und dabei wiederum abgefilmt wird. Die Hand des Künstlers ersetzt den Uhrzeiger und blättert im Sekundenintervall dem Jetzt und Hier der eigenen Kunstproduktion hinterher. Das Ende des Projekts kann letztendlich nur vom Künstler selbst bestimmt werden.

“Erfolg und Scheitern des Projekts haben aber auch etwas Gemeinsames: Beide beenden das Leben im Projekt, beide führen die Resynchronisierung der Parallelzeit des Projekts mit dem allgemeinen Lauf der Dinge herbei. Und in beiden Fällen ruft diese Synchronisierung bekanntlich Unbehagen, sogar Trauer hervor.”

Stefan Riebel, I am here because you are here

Neben dem Zeitraum, der während eines Projektverlaufs verstreicht, spielt vor allem der Ort des Projekts eine zentrale Rolle: sei dies das KünstlerInnenatelier als Ort der Produktion, der Ausstellungsraum in seiner vielfältigen Gestalt oder sei dies jeglicher Ort künstlerischer Intervention. Stefan Riebels Performance “I am here because you are here (7)” (seit 2010) stellt das künstlerische Projekt nicht nur in einen zeitlichen, sondern vor allem auch in einen örtlichen Zusammenhang. Indem der Künstler im Ausstellungsraum Visitenkarten mit der Aufschrift “I am here because you are here” verteilt, führt Stefan Riebel die Beziehung zwischen dem Künstler und den AusstellungsbesucherInnen als räumliche Dimension vor. Die Performance dauert an, bis alle 250 Karten an unterschiedliche Personen vergeben und das “Leben im Projekt” beendet wurde.

“Deswegen sind für einen Projektautor diejenigen Projekte am angenehmsten, die von Anfang an so konzipiert werden, daß sie sich niemals realisieren lassen. Solche Projekte erlauben es nämlich am ehesten, die Kluft zwischen Zukunft und Gegenwart für eine unbestimmte Zeit zu sichern. Solche Projekte führen zu keiner Realisierung, zu keiner Herstellung eines abschließenden Ergebnisses, zu keiner Produktion eines fertigen Produkts.”

Michael Kargl, dimensionsminimum (2012)

Ab dem Zeitpunkt, in dem eine Idee geboren wird, verschwindet sie gleichzeitig in einem sequenziellen Gefüge von Planungs- und Realisierungsschritten – sie geht in ihrem eigenen Prozess auf. In seiner Arbeit “dimensionsminimum” (2012) überlässt Michael Kargl einen Großteil des Projektverlaufs seinen KooperationspartnerInnen, den KuratorInnen, die ihn zur Teilnahme an der Ausstellung eingeladen haben. In der E-Mail-Kommunikation zwischen den Beteiligten charakterisiert Michael Kargl sein eigenes künstlerisches Projekt mit den Worten “ein blatt papier, von mir kleinstmöglich gefaltet und verpackt, wird von euch am ausstellungsort wieder ausgepackt, ausgebreitet und aufgehängt” und ergänzt seine Ausführungen lapidar mit der Frage “ironie oder schicksal? inhaltslose form vs. formloser inhalt etc.” Alle weiteren Arbeitsschritte – außer die Faltung des Papiers – obliegen der kuratorischen Entscheidung.

“Nun lässt sich die heterogene Zeit des Projekts zwar nicht zum Abschluss bringen, sie lässt sich aber, wie gesagt, dokumentieren. Man kann sogar behaupten, dass die Kunst nichts anderes ist als die Dokumentation und Repräsentation einer solchen heterogenen Zeit des Projekts. Früher handelte es sich um das Dokumentieren der Heiligen Geschichte als eines Projekts der Welterlösung. Heute handelt es sich um individuelle und kollektive Projekte unterschiedlicher ‘Zukünfte’.”

Barbara Musil und Karo Szmit, Umsätze im Detail

Für “Umsätze im Detail” (2007) greifen Barbara Musil und Karo Szmit auf ein besonderes digitales Netzwerk zurück, um – über mehrere Monate hinweg – miteinander zu kommunizieren. Nicht auf Twitter, Facebook oder ähnlichen Kommunikationsplattformen fand die Interaktion zwischen den Künstlerinnen statt, sondern via Geldtransfer auf ihren Bankkonten. Gegenseitige Bagatell-Überweisungen dienten dazu, das Feld “Verwendungszweck” für ihre Botschaften zu strapazieren und die Kommunikation einem Netzwerk anzuvertrauen, das für seine Diskretion bekannt ist. Persönliche Belanglosigkeiten paaren sich mit intimen Bekenntnissen, der Freudentaumel über ein positives Erlebnis ergänzt den Unmut über Geldnöte und löst schließlich die Grenzen zwischen einem Leben als KünstlerIn innerhalb des Projekts und der Banalität des Alltags auf.

“Die Archivare und Bürokraten, welche die Dokumentation verwalten, werden meistens als Feinde des wahren Lebens empfunden, die die Sortierung toter Dokumente einem direkten Erleben des Lebens vorziehen. Vor allem der Bürokrat wird als Agent des Todes gesehen, der die unheimliche Macht der Dokumentation benutzt, um das Leben grau, monoton, erlebnislos und blutleer – kurzum todesähnlich – zu machen.”

invoice, Ruben Aubrecht

Von der Serie “invoice” (seit 2009) existieren bis dato 25 Stück – mit einem nach oben hin offenen Ende. Die Tuschezeichnungen auf Papier, die von Ruben Aubrecht auf Anfrage produziert werden, sind dem Erscheinungsbild von herkömmlichen Kassabons nachempfunden. Mit Datum, Belegnummer und Mehrwertsteuer handelt es sich dabei jedoch nicht etwa um Belege für die Dinge des Alltags, denn die Rechnungen beziehen sich auf sich selbst. Sie stehen also nicht nur in einem 1:1-Verhältnis zur konzeptuellen und manuellen Leistung, die der Künstler für ihre Anfertigung erbracht hat – die Rechnungen sind die künstlerische Leistung selbst. Mit seiner selbstreflexiven Arbeit stellt Ruben Aubrecht die ökonomischen Bedingungen zeitgenössischer Kunstproduktion zur Diskussion und begegnet der Wandelbarkeit des Wertes von Kunst mit einer durchaus ökonomischen künstlerischen Strategie.

“Das Kunstprojekt, das seine eigene Unabschließbarkeit thematisiert, definiert nämlich immer erneut und anders die Figur des Autors. Der Autor ist in diesem Fall nicht mehr der Produzent eines Kunstobjekts, sondern derjenige, der die heterogene Zeit eines Lebens im Projekt, inklusive seines eigenen Lebens, dokumentiert – und damit autorisiert.”

Maria Anwander, sold

Mit der kommerziellen Komponente künstlerischer Projekte befasst sich auch Maria Anwanders Arbeit “sold” (2011): Das Ende ist von Beginn an das eigentliche Ziel des Projekts. Was danach kommt, ist ein neues Projekt, dessen Prozess den Produzierenden solange bannt, wie er/sie an ihm arbeitet. Mit einer Serie von 15 Schildern, die neben dem Titel des Werks – “sold” – die Kurzbiografie der Künstlerin sowie Angaben zur materiellen Beschaffenheit des Kunstwerks enthalten, entzieht sich Maria Anwander dem finanziellen Scheitern, das jedem künstlerischen Projekt innewohnt. Indem sie die Arbeit mit einem aus dem Galeriewesen bekannten roten Punkt versieht und dadurch BetrachterInnen als verkauft vorführt, endet das Projekt bereits in der Konzeptionsphase: es gibt kein Ziel mehr, das je über die Produktion des Werks hinausführen würde. Ende des Projekts.

“Vielmehr handelt es sich um eine Autorisierung auf eigene Gefahr, welche die Möglichkeit des Scheitern nicht nur voraussetzt, sondern explizit bejaht. Auf jeden Fall eröffnet eine solche Autorisierung des Lebens im Projekt eine andere, heterogene Parallelzeit – die Zeit einer gewollten und gesellschaftlich legitimierten Einsamkeit.” (Boris Groys, Die Einsamkeit des Projekts, 2003)

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